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Stadtverwaltung München steigt auf ODF um

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Am 05.01. wurde veröffentlicht, das die Stadtverwaltung München auf den offenen Dateityp ODF umgestiegen ist, was ein weiterer großer Schritt im LiMux Projekt ist.

Das LiMux Projekt sieht vor, in sämtlichen Bereichen auf die Linux-Distribution Debian und quelloffene Software umzusteigen.

20.000 Vorlagen, Makros und webbasierte Applikationen wurden im Laufe des Jahres 2009 konvertiert, wobei die eigens entwickelte WollMux-Software eine enorme Hilfe gewesen sei, mit deren Hilfe Mitarbeiter bereits neue Vorlagen im quelloffenen Dokumentenformat erstellen konnten.

Da weiterhin diverse Programme der Stadtverwaltung genutzt werden sollte, vor allem von der Firma SAP, mussten viele Applikationen umgestellt werden, damit sie die Arbeit mit ODF zuließen. Leider Schlug der Versuch fehl, die Software von SAP unter freien Lizenzen zu veröffentlichen, doch SAP lässt derzeit diesbezüglich von ihrer Rechtsabteilung den Quellcode prüfen.

Nachdem in der Stadtverwaltung München auf ODF umgestiegen wurde, wird nun das Büropaket Openoffice.org eingesetzt, sowie der Morzilla Firefox Browser und das E-Mail Programm Thunderbird sowie einige weitere freie Programme wie Gimp zur Grafikbearbeitung.

Alle Dokumente die nicht editier bar sein sollen, werden weiterhin im PDF Format gespeichert.

Geplant ist ebenfalls alle Workstations innerhalb der Stadtverwaltung in den nächsten Monaten auf Linux umzustellen, vorerst ist dies jedoch auf eine Workstation pro Abteilung begrenzt um die Mitarbeiter an Linux heranzuführen. Nebenbei laufen etwa 2.500 Rechner der Stadtverwaltung derzeit erfolgreich mit dem freien Betriebssystem.

Links:
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