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So können Firmen erfolgreich Pinterest nutzen

Mit der Frage, was hinter dem Pinterest-Hype steckt, haben wir uns an dieser Stelle schon beschäftigt. Eine gut gemachte Infografik von dem Anbieter von Conversion Management und Multivariate Testing-Lösungen Maxymiser versammelt nun noch einmal die wichtigsten Fakten zu Pinterest, stellt sich aber auch die Frage, was Unternehmen mit der Plattform anfangen können bzw. sollen.

Für Maxymiser ist Pinterest dabei nicht nur ein Soziales Netzwerk, sondern eine große, user-gemachte Recommendation Engine: Pinterest bringt schon heute viel mehr Nutzer auf Blogs und Webseiten von Onlinehändlern und Markenbrands als etwa Google+, LinkedIn oder Youtube. In Summe wirkt Pinterest daher wie ein großes, Mundpropaganda-gesteuertes Marketing-Team, das potenzielle Kunden auf E-Commerce relevante Webangebote lenkt.

Am interessantesten sind die in der Infografik enthalten Handlungsanregungen für Unternehmensauftritte auf Pinterest:

  • Unternehmen sollten ihre Pinterest-Boards sorgfältig zusammenstellen. Denn Pinterest bietet Unternehmen eine Chance, dem Zielpublikum aus dem eigenen Blickwinkel heraus ihre Story zu erzählen.
  • Um eine gute Präsenz auf Pinterest zu erhalten, müssen Unternehmen den Nutzern pin-fähiges Material bereitstellen. Produktseiten in Onlineshops oder Einträge auf Firmenblogs sollten daher originelle, hochwertige Bilder beinhalten und mit einen Pinterest Share-Tab verknüpft sein.
  • Firmen dürfen Pinterest nicht nur als Einbahnstraße verstehen und sollten auch Nutzer ihre Pins auf die Unternehmensseiten pinnen lassen. Wichtiger als die Angst vor unpassendem Content ist es, den Kunden so zu zeigen, dass man sich für sie interessiert – und im Gegenzug erhöht man seine Chancen, selbst öfter gepinnt zu werden.
  • Pinterest sollte schließlich als ein Instrument der Markterforschung betrachtet werden. Die Plattform bietet die Chance zu erfahren, wie die eigenen Kunden ticken. Unternehmen können die Resonanz auf neue Produkte mit Pinterest testen. Ebenso macht es Sinn, spezielle Landingpages zu bauen und mit diesen bestimmte Interessengruppen auf Pinterest anzusprechen.

Allerdings sei noch einmal darauf hingewiesen, dass sich Pinterest angesichts des deutschen Urheberrechts hierzulande weiterhin in einem rechtlich problematischen Rahmen bewegt. Die Änderung der Nutzungsbedingungen zum 6.4. stellt lediglich klar, dass der Dienst keine Nutzerbilder kommerziell weiternutzen darf.

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