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Pinterest ist wie ein virtueller Schaufensterbummel

Gerade hat sich der expansionsfreudige japanische E-Commerce Konzern Rakuten mit 100 Millionen Dollar an Pinterest beteiligt und dem Sozialen Netzwerk damit eine Bewertung von 1,5 Milliarden Dollar beschert. Passend dazu berichtet der Weblog The Business of Fashion von einer auf Pinterest gemünzten Auswertung der Nutzerdaten der Online-Boutique Boticca.com. So seien im April 10 Prozent der Boticca-Kunden über Pinterest auf die Seite gelangt. Dabei habe es sich bei 86 Prozent um Neukunden gehandelt – ein höherer Anteil, als dies bei anderen Sozialen Netzwerken der Fall sei. Auf der anderen Seite war aber die Verweildauer der Pinterest-User im Shop vergleichsweise gering, die Absprungrate recht hoch und die Conversion Rate niedrig.

Für The Business of Fashion bietet Pinterest damit so etwas wie einen virtuellen Schaufensterbummel: Pinterest-User kucken gerne, interessieren sich für schöne Sachen, ziehen aber auch schnell zur nächsten Attraktion weiter. Zudem ist der von Pinterest ausgehende Impuls für einen Shop oder eine Marke weniger nachhaltig, als sich dies im Idealfall bei Facebook darstellt. Hier können Unternehmen in eine Interaktion mit ihren Kunden treten und auch über längere Zeiträume hinweg die Verbindung in dem Sozialen Netzwerk aufrecht erhalten. Bei Pinterest ist dagegen alles viel flüchtiger: Schnell wird ein Kommentar wie „hübsch“, „süß“ oder „will ich auch“ abgegeben, danach reißt der Kontakt wieder ab.

Doch bedeutet das nicht, dass Pinterest aus E-Commerce-Sicht nutzlos ist. Für die geeignete Social Media Strategie ist es für Shopbetreiber vor allem wichtig, die Eigenheiten der verschiedenen Plattformen im Auge zu behalten. In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal auf den kostenlosen Ratgeber „Pinterest für Unternehmen – der ultimative Guide für’s Marketing“ hingewiesen.

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