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Studie: Deutsche Onlinehändler und das Auslandsgeschäft

Für die jüngste Ausgabe seines Online Business Barometers hat Ebay 869 Onlinehändler u.a. zu ihren Erfahrungen und Einstellungen zum Verkauf ins Ausland befragt. Dabei ist überraschend, wie hoch der Anteil der Onlinehändler ist, die auch ins Ausland liefern. So haben 88 Prozent der befragten Händler in den vergangenen zwölf Monaten Waren ins europäische Ausland exportiert. Seit 2007 hat das Auslandsgeschäft dabei bei 57 Prozent der Befragten zugenommen – bei 22 Prozent der Händler sogar sehr stark. 85 Prozent der Online-Händler gehen davon aus, dass ihr Auslandsumsatz auch in Zukunft nicht sinken wird – 51 Prozent rechnen mit steigenden, 34 Prozent mit gleichbleibenden und nur 9 Prozent mit sinkenden Exporten.

Geht es um positive Erfahrungen mit der Lieferung ins Ausland, schätzen die befragten Verkäufer vor allem, dass sie dadurch ihren Kundenbestand vergrößern können (36%). Der Absatz einer größeren Menge an Produkten (34%) wird ebenfalls von vielen als Vorteil gesehen. Die Chance, die Waren unter Umständen zu einem höheren Preis als in Deutschland anbieten zu können (13%) oder die Sammlung neuer Erfahrungen in anderen Märkten (9%) sind weitere, allerdings weniger bedeutende Motivatoren für die deutschen Verkäufer.

Doch gibt es auch Hindernisse für den Export ins Ausland: An erster Stelle stehen für 77 Prozent der befragten Händler die bei Lieferungen ins außereuropäische Ausland anfallenden Zölle und Einfuhrgebühren. Auch beim grenzüberschreitenden Versand innerhalb Europas stehen hohe Kosten an erster Stelle der Hindernisse (77%). Weitere Barrieren beim Handel ins europäische Ausland sind die verschiedenen nationalen rechtlichen Bestimmungen (51%), unzureichende internationale Versandservices (40%), fehlende Kenntnisse der ausländischen Märkte (33%) sowie Sprachbarrieren (32%).

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