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So senken Online-Händler ihre Logistik-Kosten

box-15287_1280Die großen Online-Händler wie Amazon und Zalando verzichten schon seit Jahren auf die Umlegung von Versandkosten auf die Kunden. Das jedoch können sich die meisten kleinen und mittelständischen Player nicht leisten. Trotzdem können auch diese Anbieter aus Wettbewerbsgründen oftmals nicht die vollen Kosten an die Kunden weitergeben. Deshalb gilt es, die interne Kostenstruktur so zu optimieren, dass man trotzdem langfristig wirtschaftlich arbeiten kann.

Wenn Existenzgründer einen Online-Shop eröffnen, muss meistens der eigene Keller oder die Garage als Warenlager herhalten. Um eingehende Bestellungen möglichst schnell bearbeiten zu können, werden Familienmitglieder eingespannt oder Freunde für ein kleines Entgelt beschäftigt. Irgendwann jedoch stößt dieses Konstrukt an seine Grenzen. Die Lagerräume werden zu klein, das Sortiment immer größer und der Stapel mit den noch unerledigten Bestellungen immer höher.

Shopanbieter entscheiden sich dann, Büroräume und ein Lager anzumieten und neues Personal einzustellen. Dieser Schritt ist für viele Unternehmen heikel, weil damit die Kalkulation angepasst werden muss. Die Kosten im Unternehmen steigen, wodurch entweder die Umsatzrendite sinkt oder die Verkaufspreise nach oben korrigiert werden müssen. In jedem Fall merken die Online-Händler, dass es auf einmal auf jeden Cent ankommt. Dass Entscheidungen wohlüberlegt getroffen werden müssen, um weiterhin wirtschaftlich zu arbeiten.

Jede Bestellung kostet einen Händler 10 Euro

Datensatz heraussuchen, Warenpicking, sicheres Verpacken, Rechnungsdruck/Adressierung, Datensatz aktualisieren – selbst ein in der Rekordzeit von 5 Minuten versandfertig gemachtes Warenpaket erzeugt einem Online-Händler bereits Kosten von knapp 10 Euro – und hierbei sind die Materialkosten für die Verpackung oft noch gar nicht eingerechnet!

Da sich höhere Verkaufspreise am Markt oftmals nicht durchsetzen lassen, gilt es, die internen Kosten zu reduzieren. Dabei gilt es zu erreichen, dass Lagerflächen optimal ausgenutzt werden, Picker effizient arbeiten und Bestellungen schnell versandfähig gemacht werden. Voraussetzung hierfür ist eine intelligente Software-Lösung, weiß  Michael Bröske, Marketingverantwortlicher des Online-Shops www.heldenlounge.de:

„Es geht dabei ja nicht allein darum, die Packzeiten zu verkürzen und Packfehler zu verhindern. Ein Beispiel: Wenn nachbestellte Ware eintrifft, geht es darum, diese so schnell wie möglich einzulagern. Bei der chaotischen Lagerung scannt man die Produkte und die Wawi sagt einem: Pack sie in das-und-das Regal. Das ist eine enorme Erleichterung, es hilft, die vorhandenen Flächen optimal auszunutzen und spart zudem wahnsinnig viel Zeit. Auch beim Packen übrigens, denn eine gute Warenwirtschaft zum Beispiel schickt einen auf optimierten Wegen durch das Lager. Da geht man dann keinen Meter zu viel.“

Ressourcen optimal einsetzen

In  der Praxis bringen solch professionelle Lösungen jede Menge Vorteile. So kann ein Picker mehr Pakete pro Tag versandfertig machen. Die Einlagerung wird so optimiert, dass Produkte mit hoher Umschlagshäufigkeit so platziert werden, dass die Mitarbeiter nicht von der Packstation durch das ganze Lager laufen müssen. Dabei erfolgt die Klassifizierung der Produkte nicht nach dem Gefühl der Mitarbeiter, sondern anhand von Fakten. Positiver Nebeneffekt einer solchen Lösung: Kunden, die sich für ein nicht lieferbares Produkt interessiert haben, können automatisch per E-Mail informiert werden, wenn die entsprechende Ware wieder vorrätig ist.

Noch entscheidender ist jedoch die Tatsache, dass Online-Händler auf diese Weise ihre Kosten langfristig reduzieren. Nebenbei verkürzen sie auch noch die durchschnittliche Zeit, die zwischen Bestellung und Zustellung liegt. Und auch das hat positive Folgen:

  • Die Retourenwahrscheinlichkeit hängt unter anderem von der Versandzeit ab. Je länger der Kunde auf sein Paket warten muss, desto eher schickt er es verärgert zurück.
  • Bei einem positiven Versanderlebnis steigt die Bereitschaft der Kunde, beim Online-Shop auch in Zukunft zu bestellen. Solche wiederkehrenden Kunden sind für Online-Shops sehr wertvoll, weil für sie keine teuren Marketing-Kosten für die Neukunden-Akquise (Google AdWords, Preissuchmaschinen, etc.) ausgegeben werden müssen.
  • Ein schneller Versand sorgt für positive Bewertungen. Das animiert andere User, ebenfalls bei diesem Shop einzukaufen.

Ausführliche Informationen, wie Online-Händler ihre Logistik optimieren und ihre Retourenquote senken können, zeigt die achte Ausgabe von shopanbieter to go – dem Praxis-Magazin für Online-Händler und E-Commerce-Entscheider.

Gerne unterstützen wir auch Sie bei der Optimierung Ihrer Logistikprozesse. Sprechen Sie uns einfach an. Wir stehen für ein unverbindliches Erstgespräch gerne für Sie bereit.

Telefon: 089 23 23 92 94 0

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  • CC0 Public Domain @ pixabay

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