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Magento-Finanzierung: 250 Millionen US-Dollar für weltweite Expansion, weitere Übernahmen – und hoffentlich weniger Bugs

Die Open-Source-Software Magento hat Anfang Januar eine dicke Finanzspritze eingefahren: 250 Millionen US-Dollar investiert die chinesische Finanzgruppe Hillhouse Capital in das Tech-Unternehmen. Das frische Kapital kann Magento nach einem turbulenten Jahr gut brauchen.

Eine Bewertung von satten 700 Millionen US-Dollar soll Magento bei der aktuellen Finanzierungsrunde aufgerufen haben – damit ist die Open-Source-Software, die von 90 Prozent ihrer User kostenlos genutzt wird, stramm auf Unicorn-Kurs. Die chinesische Management-Firma Hillhouse Capital Group, die bei der Runde als Neu-Investor mit einer Finanzspritze von 250 Millionen US-Dollar  bei dem Unternehmen einstieg, glaubt offenbar an das Potenzial des Unternehmens.

Und die Zahlen, die Magento im Rahmen der Berichterstattung über die Finanzierung vorlegte, lassen durchaus aufhorchen: Über 250.000 Unternehmen weltweit nutzen demnach aktuell Magento für ihr Online-Business. In den USA ist das System die am häufigsten genutzte E-Commerce-Plattform, auf die auch Dickschiffe wie die Elektronik-Kette Best Buy aufsetzen. Zudem war 2016 ein sehr produktives Jahr für Magento: So wurde die deutlich verbesserte Version Magento 2 auf den Markt gebracht, der Magento Marketplace eingeführt, mit dem Händler neue Funktionen von externen Anbietern schnell in ihre eigene Plattform integrieren können und die Software insgesamt vereinfacht, so das einfache Projekte theoretisch binnen weniger Entwicklertage live gehen können.

Viel Licht wirft auch Schatten: Kritik aus der verunsicherten Community

Dennoch hatte das eigentlich gute Magento-Jahr auch seine Tiefen: Vor allem die Einführung von Magento 2 stieß auf Kritik aus der Nutzerschaft: Zu schnell, zu überhastet sei die neue Version auf den Markt geworfen worden, hieß es, die Foren überschlugen sich mit Bug- und Fehlermeldungen. Auch die die Vereinfachung des Systems wurde von mancher Seite kritisiert; schließlich sei doch gerade die hohe Anpassbarkeit, die vielen Individualisierungsmöglichkeiten das entscheidende Asset des Systems. Zuletzt bestand nach der Einführung von Magento 2 auch Unsicherheit darüber, ob die kostenlose Community Edition des Systems langfristig weiter entwickelt werden würde. Und der Skandal um die weltweit über 6.000 Magento-Shops, die massive Sicherheitslücken aufwiesen (auch wenn hier die Schuld bei den Shop-Betreibern zu suchen ist, die verfügbare Updates nicht einspielten), trug nicht zur Image-Pflege des Shop-Systems bei.

2017: Mehr Personal, mehr Expansion, mehr Omnichannel

Diese Unsicherheiten will Magento 2017 nun hinter sich lassen. Das frische Kapital will das Unternehmen vor allem in die weitere internationale Expansion stecken. Mehr Personal für Vertrieb, Kundenservice und das Account-Management soll zu einer besseren Kundenbetreuung führen und Probleme beim Einrichten und Verwalten der Software schneller ausräumen. Zudem will die OS-Plattform in diesem Jahr ihren 2016 eingeführten Cloud-service weiter verbessern. Außerdem wird der neue Investor sicherlich in Asien, wo Magento bisher noch nicht so stark vertreten ist, einige Türen öffnen. Aber auch der Ausbau des System von einem Shop-System zu einer kanalübergreifenden Commerce-Plattform wollen die Magento-Macher – ganz im aktuellen Omnichannel-Zeitgeist – in diesem Jahr vorantreiben.

Gerne unterstützen wir auch Sie, bei allen Fragen zu Magento. Sprechen Sie uns einfach an. Wir stehen für ein unverbindliches Erstgespräch gerne für Sie bereit.

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Bild: Magento

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