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Kurz vor knapp: Wie Sie jetzt noch Ihr Weihnachtsgeschäft erfolgreicher gestalten können

Haben Sie es auch schon bemerkt? Seit der Kalenderwoche 40 steigen die Suchanfragen im Hinblick auf Weihnachten deutlich an. Die Kunden machen sich bereits über das Thema Weihnachtsgeschenke Gedanken – und Onlinehändler, die sich erst jetzt auf die am wenigsten besinnliche und dafür umsatzstärkste Zeit des Jahres vorbereiten, sind spät dran.

Denn die Konkurrenz hat schon Mitte Oktober mit dem Weihnachtsmarketing begonnen und ihre Onlineshops SEO-technisch auf das Fest eingestellt. Das ist auch im Suchmaschinenmarketing spürbar: Seit Anfang Oktober haben die Klickpreise für Adwords extrem angezogen.

Aber noch ist es nicht zu spät für letzte Anpassungen am Shop, um aus dem Weihnachtsgeschäft noch das Optimum herauszuholen. Der eigentliche Run beginnt hierzulande rund um den Black Friday (dieses Jahr der 24. November). Letztes Jahr war dieser Tag laut einer Untersuchung des Bonitätsspezialisten Bürgel der verkaufstechnisch drittstärkste Tag des Weihnachtsgeschäft. Nur am 19.12. und am 12.12. wurde im deutschen Onlinehandel mehr Umsatz erzielt.

Generell waren die Montage im Weihnachtsgeschäft 2016 die Tage, an denen am meisten Bestellungen getätigt wurden. Ihnen folgen im Wochenverlauf der Dienstag, der Mittwoch und der Donnerstag, die alle noch eine höhere Anzahl an Bonitätsabfragen aufwiesen, während die Freitage ebenso wie die Wochenenden zu den im Schnitt schlechter verkaufenden Tagen gehörten. Die Adventssamstage scheinen weiterhin dem Stationärgeschäft zu gehören.

Onlinehändler, die jetzt noch letzte Stellschrauben fürs Weihnachtsgeschäft drehen wollen, sollten spätestens jetzt ihre SEM-Kampagnen starten – dabei allerdings auf das Budget achten und selbiges nicht schon vor dem Dezember an zu hohe Klickpreise verschwenden.

Auch letzte Optimierungen am Onlineshop und am mobilen Auftritt sind jetzt noch möglich – denn, wenn das Geschäft ab dem Black Friday richtig explodiert, bleibt kein Raum mehr für das Nachjustieren. Usability, Suchfilter, Performance sowie die Darstellung der Lieferfristen und -kosten sollten spätestens jetzt stehen. Auch auf den Vereinbarungen mit Lieferdiensten sollte die Tinte jetzt trocken sein.

Mit dem Black Friday beginnt der Weihnachtswahnsinn

Ende November heißt es dann: Weihnachtslayout aktivieren, E-Mail-Marketing auf Einmal-pro-Jahr-Käufer ausrichten, Geschenkefinder oder digitalen Adventskalender freischalten und dann: Alle Mann an die Logistik. „Auch wenn es nicht sonderlich spektakulär klingt: Die Logistik ist das A und O“, betonte Cyberport-Geschäftsführer Hipp im Interview mit der Internetworld.

„Sie müssen schnell liefern und vor allem Ihre Lieferversprechen einhalten. Daran hängt dann zum Beispiel auch der Aufwand im Customer-Service: Probleme bei der Verfügbarkeit von Produkten oder der Logistik lösen sofort viel mehr Arbeit für die Kundenbetreuer aus.“

Ein Weihnachts-Countsdown kommuniziert die Zeit bis zum letztmöglichen Bestellzeitpunkt offen und transparent. Mit Zusatzservices rund um die Logistik, wie Einpackservice, schnelle Ersatzlieferung für Retouren oder Versand in logofreien Paketen, punkten Onlineshops zudem auch kurz vor knapp noch beim Kunden.

Auch ein Blick auf die Konkurrenz kann nicht schaden: Eventuell muss auf plötzliche Preiseinbrüche oder außergewöhnliche Marketinganstrengungen flexibel reagiert werden, um den Anschluss nicht zu verpassen.

Aber: „Man darf sich von der Rabattschlacht um einen herum nicht zu sehr anstecken lassen“, rät Cyberport-Mann Hipp. „Wir beobachten die Konkurrenz, aber grundsätzlich gilt schon die vorher festgelegte Pricing-Strategie. Damit sind wir bisher ganz gut gefahren.“

Was Sie jetzt noch tun können, erklärt Ihnen auch ausführlich das Whitepaper „Das Weihnachtsgeschäft optimal vorbereiten“ von shopanbieter.de. Hier ein Auszug der wichtigsten Maßnahmen:

Bis Mitte November

  • Zusätzliche Vertriebskanäle spätestens jetzt aktivieren (Testing schon vorher fahren!)
  • Lieferfristen und Versandkosten im Shop und auf Marktplätzen transparent und verlässlich benennen
  • Vorbereitete SEO-Strategie einsetzen, SEM-Weihnachtskampagnen starten
  • Konditionen mit Lieferdiensten verhandeln
  • Für A- und B-Artikel Mindestbestand festlegen, sodass ggf. eine Nachbestellung ausgelöst wird
  • Usability nachjustieren, Suchfilterfunktionen optimieren

Mitte November bis Weihnachten

  • Eventuell Weihnachts-Layout für Shop aktivieren
  • E-Mail-Marketing auf typische Weihnachtskunden („Einmal-pro-Jahr-Käufer“) abstimmen
  • Geschenkefinder oder ähnliche Features zuschalten
  • Beigaben und Gutscheine für die Pakete bereitstellen
  • Konkurrenz beobachten und eventuell Preise oder Versandkosten anpassen
  • Weihnachts-Countdown integrieren
  • Kundenservice aufstocken, mit Einpackservice oder logofreien Paketen werben

 

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Bildquelle

  • Captured Nuance by Bigstockphoto

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