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E-Commerce-Themen im März – Lese-Empfehlung für Shop-Betreiber von Cyberday

Willkommen zum monatlichen Branchenrückblick. Im März listete die Internetworld die interessantesten Online-Marktplätze Europas auf – und dabei waren nicht nur Amazon und ebay, sondern viele spannende lokale Player. Eine Untersuchung des US-amerikanischen Analyse-Blogs Marketplace Pulse zeigte, dass Amazons viele neue Eigenmarken die Kunden nicht wirklich begeistern. Zalando verabschiedete sich nur drei Monate nach der Integration wieder von Apple Pay – zumindest vorübergehend. Und nach der gerade erst verdauten DSGVO steht mit der SCA ein weitere folgenreiche Neuerung für Online-Konsumenten und Online-Händler in den Startlöchern. 

Europas wichtigste Online-Marktplätze: Händler, die ins Ausland expandieren wollen, setzen für den internationalen Verkauf meistens auf Amazon und eBay. Doch nicht in allen europäischen Ländern sind die großen Zwei genauso dominant wie in Deutschland – in einigen Märkten gibt es interessante lokale Player. Die Internetworld hat für die 20 größten europäischen Märkte die jeweils drei spannendsten Marktplätze aufgelistet. Da finden sich Namen wie Allegro.pl, Ricardo.ch oder CDiscount.fr – und die sind durchaus einen Blick wert. ->Internetworld

Strong Customer Authentication (SCA): Europa steht vor einem großen Umbruch in der Abwicklung von Online-Zahlungen, der weitreichende Auswirkungen auf alle europäischen Unternehmen haben wird. Ähnlich wie die DSGVO unseren Umgang mit personenbezogenen Daten nachhaltig beeinflusst hat, wird auch die starke Kundenauthentifizierung, kurz SCA (Strong-Customer-Authentication), folgenreich sein – für jeden europäischen Online-Konsumenten, besonders aber für Unternehmen. Mit Inkrafttreten der neuen europaweiten Verordnung am 14. September dieses Jahres wird sich die Art und Weise, wie Online-Transaktionen abgewickelt werden, drastisch verändern. ->t3n

Amazons Eigenmarken sind größtenteils Flops: Seit zwei Jahren treibt Amazon seine Eigenmarken-Strategie massiv voran und führt eigene Produkte in die verschiedensten Kategorien ein. Doch abgesehen von den Amazon Basic-Produkten sind die meisten Eigenmarken Verkaufsflops, analysiert Marketplace Pulse. US-amerikanische Shopper greifen demnach nicht häufiger zu Amazon-Produkten, selbst wenn der Marktplatz diese in der Suche prominent darstellt. ->Bloomberg

Otto.de vs. Amazon: Sebastian Klauke ist erst seit anderthalb Jahren bei der Otto Group – und tritt am 1. Mai schon einen Vorstandsposten an. Im OMR Podcast erzählt der noch junge Manager, was er mit den Marken der Gruppe vorhat, warum ihm Amazon derzeit keine Angst macht und wie er die Abhängigkeit von GAFA bei der Neukundenakquise verringern will. ->Online Marketing Rockstars

Umbruch auf der letzten Meile: Einer Analyse von Oliver Wyman zufolge wird die Haustür-Zustellung von Online-Bestellungen bald zum Luxusgut. Allein die steigenden Personalkosten für immer mehr Lieferfahrer werden die Kosten in die Höhe treiben. Verschärft wird das Kostenproblem durch stark schwankende Paketmengen, die täglich ausgeliefert werden. Die DHL hat angesichts der Debatte gleich mal vorsorglich bekanntgegeben: Man plane keine Extragebühr für die Haustür-Lieferung. ->Börse Express->Internetworld

Zalando wirft Apple Pay raus: Als Zalando im Dezember verkündete, Apple Pay als offizielle Bezahlmethode zuzulassen, war das ein großer Coup für die deutschlandweite Verbreitung des mobilen Bezahlsystems. Apple Pay schmückte sich mit dem bekannten Shop-Namen, Zalando schmückte sich mit der Coolness von Apple, alle waren zufrieden. So schien es zumindest. Doch nur drei Monate später ist von der Begeisterung nichts mehr übrig. Ohne Ankündigung hat Zalando Apple Pay wieder aus seinem Bezahl-Mix geworfen. ->Shopanbieter.de

Schluss mit Dash-Buttons: Amazon macht weltweit Schluss mit seinen Dash-Buttons. Der E-Commerce-Riese hat alle physischen Bestellknöpfe aus dem Sortiment genommen. Statt der Hardware-Knöpfe will sich Amazon künftig auf verwandte digitale Dienste konzentrieren. ->Internetworld

Otto startet Orio-Network: Die Otto Group hat ein händlerübergreifendes Premium-Netzwerk für Online-Shops gelauncht. Kunden, die das Netzwerk nutzen, profitieren von versandkostenfreier Lieferung und Rückgabe und können alle Bestellungen in einer einzigen App verwalten. ->Exciting Commerce

1.000 neue Packstationen: Die DHL hat 500 weitere Partner-Filialen und Paketshops sowie 1.000 zusätzliche Packstationen angekündigt – allerdings ohne einen konkreten Zeitpunkt für die Umsetzung festzulegen. Dafür investiert das Unternehmen ab sofort jährlich bis zu 150 Millionen Euro für Personal, weitere Automatisierung sowie den Ausbau der Post- und Paketinfrastuktur. ->DPDHL Unternehmensblog

Amazon drängt Vendoren ins Seller-Programm: In den USA mehren sich die Anzeichen, dass Amazon Vendor-Partner ins Seller-Programm drängen will.  „Unser Team ist davon überzeugt, dass Amazon-Kunden davon profitieren würden, wenn Ihre Produkte über Seller Central verfügbar gemacht würden. Wir empfehlen, dass Sie einen Seller-Account eröffnen, um Ihre Geschäfte mit Amazon fortzuführen“, heißt es laut einem Bericht von TJI Research in einer E-Mail, aus der mehrere Vendoren in den einschlägigen US-Foren zitieren. Bei Wholesale-Partnern geht Amazon offenbar bereits vehementer vor: Mehrere Hersteller berichteten von gestoppten Warenbestellungen. Offenbar wäre es dem mächtigen E-Commerce-Riesen genehmer, wenn die Hersteller selbst mehr ins Risiko gingen und als Marktplatzpartner aktiv wären. ->Bloomberg

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