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E-Commerce-Themen im März – Lese-Empfehlung für Shopbetreiber von Cyberday – Schwerpunkt Corona

Unser monatlicher Branchenrückblick ist diesmal eher ein Themen-Rückblick – denn die Corona-Krise hat die Nachrichtenwelt im Handel im März vollständig übernommen. Alles andere tritt angesichts dieser gewaltigen Krise, die laut Ifo-Institut wirtschaftliche Schäden in einer Höhe von bis zu 729 Milliarden Euro verursachen könnte, in den Schatten. Statt unserer gewohnten Presseschau präsentieren wir Ihnen stattdessen eine Auswahl der interessantesten und hilfreichsten Artikel zur Corona-Krise – und dazu wie Unternehmen diese Herausforderung nicht nur überleben, sondern möglichst gestärkt aus ihr hervorgehen.

Soforthilfen: Die deutsche Politik hat auf die Krise ungewohnt schnell reagiert und ein milliardenschweres Maßnahmenpaket durch den Bundestag und die Länderparlamente gepeitscht. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Pakete oft im Detail – und nicht jede Hilfe eignet sich für jeden Unternehmer. ->shopanbieter.de (Überblick über die aktuellen Maßnahmen ->shopanbieter.de (FAQ zu den Soforthilfen mit Ulrike Regele (DIHK) ->shopanbieter.de (Kritik zu den Fördermaßnahmen)

Abmahnwelle in der Krise: In Zeiten wie diesen geht es neben der eigenen Gesundheit und der der Familie vor allem darum, dass das Wirtschaftsleben weiterläuft und bedrohte Existenzen kleinerer und größerer Unternehmen sowie deren Arbeitnehmer gerettet werden. Umso fassungsloser beobachten Händler, dass Abmahner gerade verstärkt Existenzen gefährden, nicht nur im Onlinehandel, sondern auch durch Testkäufe in stationären Geschäften.  ->Wortfilter

Amazon FBA eingeschränkt: Amazon konzentriert sich in der Krise auf den Versand von „essentiellen“ Produkten. Ware, die nicht in diese ausgewählten Kategorien fällt, bleibt daher aktuell deutlich länger in den Logistikzentren liegen als üblich. Das trifft vor allem FBA-Händler hart, deren Umsätze aufgrund der langen Lieferzeiten deutlich einbrechen. Zudem hat Amazon sein Marketing-Engagement deutlich heruntergefahren und wirbt kaum noch bei Google Shopping. Zumindest erlässt Amazon den FBA-Händlern für die Zeit der Einschränkungen die FBA-Gebühren. Des einen Leid ist des andern Freud: Die aktuelle Schwäche der Plattform Amazon können andere Marktplätze und unabhängige Online-Shops für sich nutzen. ->Wortfilter (Kein 2-Mann-Handling in den Amazon-Lagern) ->Internetworld (FBA-Annahmestopp teilweise gelockert) ->Internetworld (Kommentar zu Amazon in der Krise) ->Tamebay (Erlass der FBA-Gebühren) ->Anlegerplus

Hilfeseiten der DIHK: Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag bemüht sich seit Anfang der Krise mit hohem Einsatz, Ordnung ins Chaos der widersprüchlichen Informationen zu bringen. Alle Fragen und Antworten, die die IHK-Berater in sämtlichen Landes-Dependancen zusammentragen, werden auf der Zentralseite der DIHK gesammelt und so aktuell wie möglich gehalten. ->DIHK.de

Liquidität: In den Publikumsmedien finden vor allem die Sorgen der jetzt geschlossenen stationären Betriebe Widerhall, aber auch den Online-Handel bringt die Corona-Krise in Existenznöte. Das zeigt unter anderem eine Umfrage von Sellerstax.com unter über 500 Online-Händler: Über die Hälfte der Befragten machte sich Mitte März ernste Sorgen um ihr Unternehmen. Zurecht: Denn bei zwei Dritteln der Befragten reicht die im Unternehmen vorhandene Liquidität gerade mal aus, um maximal drei Monate bei deutlich reduzierten Umsätzen zu überbrücken. ->Wortfilter

Seller Performance: Wenn Marktplatzhändler ihre Waren nicht pünktlich verschicken können, weil die Logistik nur in Minimalbesetzung arbeitet, oder Kundenanfragen nur verspätet beantworten, weil der Kundenservice im Home-Office arbeitet, wäre unter normalen Umständen die Gesundheit ihrer Marktplatz-Accounts in Gefahr. Da die Umstände aber alles andere als normal sind, lassen die meisten Plattformen Kulanz walten. Ebay hat ein ganzes Hilfspaket aufgelegt und verspricht seinen Händlern Account-Sicherheit bis 20. Juni. Real gibt sich bei Lieferverzögerungen „kulanter als üblich“. Rakuten bietet spezielle Einsteigerkonditionen speziell für stationäre Händler, die in der Krise zum ersten Mal auf dem Marktplatz einsteigen. Und Amazon konnte sich nach langem Schweigen letztlich doch zu der Versicherung durchringen, dass Einschränkungen durch die Corona-Krise bei der Berechnung der Seller Performance einbezogen werden. ->Internetworld (eBay Hilfsprogramm) ->Internetworld (Statement der anderen Marktplätze)

Corona-Sprechstunde: Sind noch Fragen offen? Dann können Sie diese an die Redaktion der Internetworld schicken. Dort werden Fragen zur Corona-Krise gebündelt und an ein Experten-Netzwerk aus Rechtsanwälten, Dienstleistern, Händlern und Verbänden weitergereicht. ->Internetworld

Corona-Dossiers: Der Deutsche Fachverlag sammelt die Informationen, die von den verschiedenen Fachredaktionen der verschiedenen Verlagsmagazine, zur Corona-Krise gesammelt werden, in umfassenden kostenlosen Dossiers. Jede Woche erscheint eine neue Ausgabe. ->Etailment

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